INFO
Hier finden Sie übersichtliche Informationen zu verschiedenen Edelsteinen – Ideal, um sich einen schnellen Eindruck zu verschaffen und die passenden Steine für Schmuck oder Sammlungen auszuwählen.
Synthetische Steine (synth.)
"Synthetische Edelsteine werden unter kontrollierten Bedingungen im Labor hergestellt. Sie besitzen die gleiche chemische Zusammensetzung, Kristallstruktur und optische Eigenschaften wie ihre natürlichen Vorbilder, sind jedoch in Farbe und Reinheit gleichmäßiger und erschwinglicher."
Rekonstruierte Steine (rek.)
Bei diesem hochwertigen Verfahren werden natürliche Stein-Splitter unter Druck und Hitze zu einem neuen, homogenen Material verbunden. Dies gewährleistet eine perfekte Gleichmäßigkeit in Farbe und Form.
behandelte Steine (beh.)
Um ihre Schönheit und Farbintensität zu verstärken, wurden diese Natursteine einem etablierten Verfahren unterzogen. Diese Behandlung ist industrieüblich und sorgt für das einzigartige Aussehen Ihres Schmuckstücks.
Stabilisiert
Manche Edelsteine sind von Natur aus weich. Man behandeln sie mit einem klaren Harz, damit sie robust, glatt und langlebig werden – ohne die natürliche Schönheit zu verändern.
Ist Edelstahl magnetisch? Manche meiner Teile sind es, andere nicht. Ist das ein Qualitätsmangel?
Nein, das ist völlig normal und kein Qualitätsmangel. Es gibt verschiedene Arten von rostfreiem Edelstahl:
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Nicht magnetisch: Das ist der klassische, austenitische Edelstahl (z. B. V2A, V4A), der meist für Schmuck verwendet wird.
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Schwach magnetisch: Das kann durch die Verarbeitung entstehen, z. B. durch Stanzen oder Biegen. Auch andere, ebenfalls rostfreie Edelstahl-Typen (ferritisch/martensitisch) sind von Natur aus magnetisch.
Alle Teile sind zu 100 % rostfrei – egal ob magnetisch oder nicht. Die magnetische Eigenschaft hat keinen Einfluss auf Korrosionsbeständigkeit, Qualität oder Hautverträglichkeit.
Wieso ist jede Kette ein Unikat?
Jedes Set enthält zwischen 208 und 455 Einzelteile – darunter Perlen in verschiedenen Größen und Formen sowie unterschiedliche Zwischenteile.
Wer eine Kette, ca. 50 cm, damit fädelt, entscheidet bei jeder einzelnen Position frei: Welche Perle kommt als nächstes? Welches Zwischenteil? In welcher Reihenfolge?
Wie viele Kombinationen gibt es?
Bereits bei einer überschaubaren Auswahl an verschiedenen Perlen und Zwischenteilen wächst die Anzahl möglicher Anordnungen ins Unvorstellbare. Über alle Positionen einer 50 cm langen Kette hinweg entstehen rechnerisch weit mehr als 10¹⁰⁰ mögliche Kettenvarianten – das ist eine 1 mit 100 Nullen dahinter.
Zur Einordnung: Die geschätzte Anzahl aller Atome im gesamten sichtbaren Universum liegt bei etwa 10⁸⁰ – also deutlich weniger als die Zahl möglicher Ketten aus einem einzigen Set.
Was bedeutet das in der Praxis?
Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Personen unabhängig voneinander und ohne Vorlage eine Kette mit exakt denselben Elementen in exakt derselben Reihenfolge erstellen, ist rechnerisch so gering, dass sie für die Praxis als ausgeschlossen gilt.
Fazit
Jede Kette, die mit einem dieser Sets gefädelt wird, ist ein Unikat – keine Floskel, sondern ein mathematischer Fakt. Die schier unendliche Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten stellt sicher, dass keine zwei Ketten zufällig gleich entstehen können.